HutDie am 22. Mai 1575 gegründete St. Sebastian-Schützenbruderschaft ist eine freie Vereinigung Dringenberger Bürger mit großer historischer Tradition. Diese zu hegen und zu pflegen ist Sinn und Zweck dieser Vereinigung, die seit ihrem Bestehen u.a. als Bürger- und Heimatschützenverein existierte.

Die Tätigkeit der Bruderschaft unterblieb während des Krieges von 1939 bis 1945. Erst zum Feste Christi-Himmelfahrt im Jahre 1946 konnte die Vereinsarbeit wieder aufgenommen werden, da bis zu diesem Zeitpunkt jegliche Vereinstätigkeiten durch die Militärregierung verboten waren. Noch im gleichen Jahr wurde die Bruderschaft Mitglied im "Zentralverband der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften e.V. Köln" und tritt wie der Dachverband für Glaube, Sitte und Heimat ein. Dazu zählen im Sinne des Allgemeinwohls die Pflege althergebrachten Brauchtums Heimatverbundenheit und Erhalt des Schützenwesens.

Das älteste überlieferte Dokument ist der Schützenbrief aus dem Jahre 1677, somit von hohem historischen Wert. Das Kleinod der Bruderschaft stammt aus dem Gründungsjahr 1575. Die Schützenkönige tragen seit nunmehr fast 425 Jahren diese Königskette.

Im Jahr 1975 konnten wir das 400-jährige Bestehen unserer Bruderschaft feiern.

Am 09. und 10. Mai 1998 waren wir Ausrichter der Diözesanjungschützentage des Erzbistums Paderborn.

In den Jahren 1964 und 1991 waren wir Gastgeber der Bezirksschützenfeste unseres Bezirksverbandes Warburg.

Im August 1999 wurde in Dringenberg das 50 jährige Jubelfest des Bezirksverbandes Warburg im Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften gefeiert.

Unsere Bruderschaft stellte in den Jahre 1961 bis 1964 mit Franz Schöttler den ersten Bezirkskönig des Bezirksverbandes Warburg. 1999 errang Manfred Falke, 2007 Hubertus Pape und 2010 Marcel Beller die Bezirkskönigswürde. Die Bezirksprinzenwürde erreichten in den Jahren 1981 Dirk Küppers, 1987 Hubertus Pape, 1995 Karsten Stondzik und 2006 Stefan Zitzmann.

Die Bruderschaft besteht aus einer Alt- und Jungschützenabteilung. Bereits aus dem Jahr 1823 resultiert die Gründung der Jungschützenabteilung, Schutzpatron ist der hlg. Aloisius. Auch diese Abteilung kann mittlerweile auf ein 175-jähriges Bestehen zurückblicken.

Im Jahr 2000 feierten wir das 425-jährige Bestehen unserer Bruderschaft.

Zum 380. Jahrestag der Rücküberführung der Gebeine des Hl. Liborius, die in einem Schrein des Dringenberger Goldschmiedes Hans-Krako aufbewahrt werden, nahm die Schützenbruderschaft im Jahr 2007 erstmals an den Messfeierlichkeiten im Hohen Dom zu Paderborn teil.

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