Auch zum diesjährigen Pfingstfest war es, aufgrund der Pandemie leider nicht möglich, dass wir gemeinsam unser traditionelles Schützenfest feiern konnten. Die Hoffnung, dass es sich im letzen Jahr um eine einmalige Absage der Festivitäten handelte, wurde durch hohe Inzidenzwerte, Lockdown-Regeln und allgemein geltende Kontaktverbote schnell zerschlagen, so dass auch 2021 weder das Königschiessen noch das Schützenfest gefeiert werden konnte. An Pfingsten zogen keine Schützen, festlich gekleidete Majestäten und Musikvereine durch das Dorf.

„Wir können die Vergangenheit nicht mehr ändern, aber wir alle zusammen sollten die Gegenwart und die Zukunft so gestalten, dass wieder Freude, Glück und Geselligkeit in unser Leben tritt.“, so Oberst Jürgen Weisgut in seinem diesjährigen Grußwort. Er und der gesamte Schützenvorstand blicken damit zuversichtlich in die Zukunft und hoffen, dass wir bald wieder in geselliger Runder frohe Stunden im Schatten der Burg verbringen werden.

Auch wenn die Pandemie ein Schützenfest im gewohnten Rahmen verhinderte, war es der Dringenberger Bruderschaft besonders wichtig, an den Pfingsttage an ihren Traditionen festzuhalten.

Oberst Jürgen Weisgut bat die Bewohner des Burgdorfes als Zeichen der Solidarität und des Zusammenhaltes die Flagge an den Pfingsttagen zu hissen. Eine Abordnung der Schützerbruderschaft nahm am Pfingstsonntag am Gottesdienst teil und legte im Anschluss daran unter Berücksichtigung aller Corona-Schutzauflagen einen Kranz zum Gedenken der Verstorbenen unserer beiden Weltkriege am Ehrenmal nieder. Die Zeremonie wurde von Pfarrer und Präses Hubertus Rath mit einem Gebet und musikalisch von Nico Auge am Tenorhorn untermalt und verlieh dem Ganzen einen feierlichen Rahmen.

Des Weiteren überlegte der Vorstand, wie er seinen Schützenbrüdern ein bisschen das Gefühl von „Schützenfest at home“ vermitteln könnte. Und so wurde eine „Männerhandtasche“ mit schützenfestüblichem Inhalt, wie Rehder Bier, Bratwürstchen und original Dringenberger Bierdeckeln an die Schützenbrüder verteilt.

Das amtierende Königspaar Ralf und Petra Wecker und der Prinz Fabian Thuns erklärten sich nochmals bereit ihre Regentschaft um ein weiteres Jahr zu verlängern und werden somit das dritte Jahr die Bruderschaft repräsentieren. Ihnen ein herzliches Dankeschön von der gesamten Bruderschaft. Über ihre Nachfolger wird nun erst an Christi Himmelfahrt 2022 entschieden.

Durch die Absage des Schützenfestes, fielen leider auch die Ehrung der Jubelpaare und der verdienten langjährigen Schützenbrüder im vorgesehenen Rahmen aus. Oberst Jürgen Weisgut überbrachte den Königsjubilaren eine Anerkennung.

Die Königswürde vor 25 Jahren errang Günter Beller, der seine Frau Rita zur Königin erkor. Vor 40 Jahren übernahm Berthold Rehermann mit seiner Frau Magdalene die Regentschaft über die Schützenbrüder. Vor 50 Jahren regierte unser verstorbener Schützenbruder Heinrich Todt die Dringenberger Schützen und wählte Sigrid Auge zu seiner Königin.

Die Prinzenwürde vor 25 Jahre errang Mirco Biermann. Vor 40 Jahren wurde Dirk Küppers Prinz der St. Sebastian Schützenbruderschaft. Es gelang ihm damals auch erstmalig die Würde des Bezirksprinzen der Schützenbruderschaft nach Dringenberg zu holen.

Fotos siehe aktuelle Majestäten-Seite.

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